11 Tipps, wie Du die Angst vor dem Autofahren dauerhaft loswerden kannst

Denkst Du, dass die Angst, hinter dem Lenkrad zu sitzen, nur das Schicksal neuer Fahrer ist? Das stimmt absolut nicht. Ursache für die Angst vor der Straße kann nicht nur ein Fahrerlebnis sein, sondern auch die Verwicklung eines Unfalls.
Oft hören wir Geschichten, dass eine Person, die einen Führerschein erhalten hat, diesen in den Schreibtisch legt und sich nie wieder traut sich hinter das Steuer zu setzen. Schließlich ist es unheimlich, das falsche Pedal zu treten, einen Fußgänger anzufahren, oder eine enge Straße zu umfahren, um hinterher in einem Stau zu enden. Jemand hat Angst vor entgegenkommenden Autos und die Nachbarn im Verkehrsstrom sind nicht sehr Vertrauens erweckend. Einige Leute verwechseln den linken und rechten Blinker aufgrund der Aufregung, oder schalten sogar die Scheibenwischer ein anstelle des Blinkers.
Das Gefühl der Angst zwingt viele Fahrer – meistens Anfänger – dazu, ausschließlich die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Andere fahren nur innerhalb ihres Viertels mit dem Auto und vermeiden belebte Straßen mit starkem Verkehr. Die Geschwindigkeit über 40 km/h vermittelt das Gefühl von Unsicherheit. Die Angst vor dem Parken wird irrelevant, wenn man mindestens eine halbe Stunde auf der Suche nach einem Parkplatz ist, der Deinen Vorstellungen entspricht.

Wie kann man die Angst vor dem Fahren nach einem Unfall überwinden?

Der Unfall ist eine unangenehme Situation, der fast jeder begegnet. Am Schwierigsten ist es dabei, die psychologische Barriere zu überwinden, als Fahrer wieder am Verkehr teilzunehmen. Nach dem Unfall haben die Fahrer Millionen von Gedanken im Kopf – „Was ist, wenn das nächste Mal der Unfall schwerwiegender ist?“ Nach Stress leiden einige Menschen sogar unter körperlichen Beschwerden: Handflächen schwitzen, Körperzittern, Magen verdreht sich… Sie fangen an, lächerliche Ausreden zu suchen, nur um das Autofahren zu vermeiden. Besonders schwierig wird es für eine Person, die einen Unfall hatte, bei der eine nahestehende Person aufgrund des eigenen Verschuldens gelitten hat. Schnell gehen die praktischen Erfahrungen insbesondere dann verloren, wenn zuvor nicht all zu viele gesammelt wurden.
Psychologische Betrachtungen besagen, dass die Angst, nach einem Unfall sich wieder selbst hinter das Lenkrad zu setzen, nach wenigen gefahrenen Kilometern verschwindet. Das Schwierigste dabei ist, über seinen eigenen Schatten zu springen. Sie könnten mit einer nicht all zu befahrenen Straße, oder außerhalb geschlossener Ortschaften beginnen. Die Erfahrung, in einen Unfall zu geraten, kann sogar von Nutzen sein: Sie kann in sehr nützliche Fertigkeiten umgewandelt werden, wie vorausschauendes Fahren, oder Minimierung von Rücksichtslosigkeit.
In Fahrschulen gibt es spezielle Kurse – „Rehabilitationsprogramme“. Wenn es unmöglich ist, die Angst vor einem Unfall alleine zu bewältigen, ist es sinnvoll, einen solchen Kurs zu besuchen. Spezialisten geben Dir Vertrauen in Deine eigenen Fähigkeiten und unterstützt Dich so die Angst vor dem Fahren zu verlieren.
Wie kann man das Gefühl der Angst überwinden und erneut versuchen, zu fahren?

Tipp eins. Lerne die Fahreigenschaften Ihres Fahrzeugs kennen.

Um erfolgreich fahren zu können, ohne befürchten zu müssen, an der nächsten Kreuzung den Motor abzuwürgen, musst Du das Anfahren trainieren.
Bestimme den Bremsweg Deines Autos. Suche Dir eine geeignete, wenig befahrene Landstraße und übe eine Notbremsung. Beschleunige dazu auf die übliche Fahrgeschwindigkeit und tritt dann das Bremspedal bis zum Boden ruckartig durch. Merke Dir die Länge des Bremswegs. Dies ist der Abstand, den du bei gleichen Witterungsverhältnissen zu einem voranfahrendem Auto, wie zum Zeitpunkt Deines Tests, halten musst. Regennasse Straßen oder Eis und Schnee erhöhen den Bremsweg deutlich. Beachte dies während Deiner Fahrt.
Übe auf großen Parkplätzen zu parken und zu manövrieren. So entwickelst Du ein Gespür für die Abmessungen Deines Autos.

Erfahren Sie die Fahreigenschaften Ihres Fahrzeugs
Fahreigenschaften des Fahrzeugs kennen – Quelle : Giphy

Tipp zwei. Trainiere Manöver bis zum Automatismus.

Das Entwickeln von Reflexen während des Fahrens garantiert das Fahren ohne Angst. So kannst Du Dich ausschließlich auf den Verkehr konzentrieren und musst Dir keine Gedanken darüber machen, wie Du das Lenkrad drehen und welchen Gang Du einlegen möchtest.

Tipp drei. Das in einer Fahrschule gewonnene Wissen auffrischen.

Wenn Du schon länger nicht mehr Auto gefahren sein solltest, oder das Gefühl hast, dass der Fahrschulunterricht nicht ausreichte, um Dich selbstbewusst am Steuer zu fühlen, suche Dir einen guten Lehrer und nimm Dir so viele Stunden, wie Du brauchst, um Dich bei beim Fahren sicher zu fühlen. Die Erfahrung zeigt, dass ein Außenseiter, mit den erforderlichen Trainingsfähigkeiten, besser dafür geeignet ist, als Freunde oder Verwandte.
Mit unserem Service ClickClickDrive.de kannst Du die Dir am nächsten gelegene Fahrschule mit dem für Dich am besten geeigneten Lehrer finden und auswählen. Du kannst uns per Telefon, E-Mail und Chat kontaktieren.

Tipp vier. Übe häufiger.

Je häufiger Du fährst, desto weniger Angst wirst Du haben. Fahre daher regelmäßig Auto, auch wenn es keine besonderen Anforderungen gibt.
Nimm Dir Freunde und Verwandte mit, wenn Dich Ihre Anwesenheit beruhigt. Auch wenn diese bereits einen Führerschein besitzen, sollten sie Dir keine Ratschläge während der Fahrt erteilen. Das macht Dich nur nervös.
Zur Hauptverkehrszeit in die Stadt zu fahren ist nicht die beste Idee. Besser wäre es am frühen Morgen oder am späten Abend, wenn die Straßen frei sind und das Autofahren viel angenehmer ist.
Falls Du Angst haben solltest selber zu fahren, kannst Du zunächst auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, um Dich an die Situation zu gewöhnen. Wichtig ist, dass Du weitermachst! Wie erfahrene Fahrer sagen, kommt das Vertrauen und die Sicherheit beim Fahren erst nach einigen Tausend Kilometern.

Tipp fünf. Erarbeiten Sie die Reiseroute im Voraus.

Bevor Du losfährst, schaue Dir die Route genau an. Merke Dir, wann Du abbiegen, oder die Autobahn wechseln musst. Ein Navigationssystem weist Dich auf eine Fahrbahnänderung hin und versucht Staus zu umfahren. Das vorherige Studieren der Route schont Deine Nerven, sodass Du ruhiger und selbstsicherer am Steuer bist.

Tipp sechs. Untersuche dein eigenes Auto.

Warum muss ich die Kupplung drücken, oder was zeigt der Geschwindigkeitsmesser? Solche Fragen sind manchmal in den Köpfen der Fahrer. Du kannst darüber nachdenken, ob Du es noch schaffst über die grüne Ampel zu fahren. Dies mindert jedoch die Konzentration auf den Verkehr. Deswegen solltest Du Dich mit der Technik auseinandersetzen! Schließlich werden die Funktionsweisen der Technik von Fahrzeug aus einem bestimmten Grund in einer Fahrschule gelehrt. Für eine sichere Kontrolle musst Du verstehen, welche technischen Prozesse das Auto zum Laufen bringen. Zumindest ein grobes Verständnis ist hier von Vorteil. Die Details überläßt Du den Wartungs-Spezialisten.
Wenn Du beispielsweise weißt, wo das Wischwasser nachgefüllt wird, oder was das Piktogramm bedeutet, das im Armaturenbrett aufleuchtet, wirst Du während der Fahrt weniger Stress haben. Hier hilft die Anleitung. In einigen Fahrschulen (einschließlich unserer) fahren die Fahrschullehrer mit Dir sogar zu Tankstellen, um Dir zu zeigen, wie man ein Auto tankt, denn nicht an jeder Tankstelle gibt es einen Servicemitarbeiter. Es wäre also sinnvoll, diese Fähigkeiten zu erlernen.

Tipp sieben. Verkehrsregeln wiederholen.

Den Spruch „Wissen ist Macht“ gibt aus einem bestimmten Grund: Auf der Straße reicht es nicht aus, etwas zu wissen, man muss die Verkehrsregeln kennen. In einem dünnen Buch werden alle Situationen beschrieben, die sich auf der Straße ergeben können. Das heißt, nachdem Du die Verkehrsregeln wirklich gut gelernt haben wirst, fühlst Du Dich sicherer, wenn Du hinter dem Lenkrad sitzt, weil Du sicher bist, dass Du die Verkehrsregeln kennst.
Darüber hinaus empfehlen wir Dir, regelmäßig Änderungen der Verkehrsregeln zu überwachen.

Tipp acht. Fahr nicht zu schnell!

Halte Dich an das Tempolimit. Dies hilft, einen Unfall rechtzeitig zu verhindern. Es braucht Zeit und Übung, um zu lernen, auf stark befahrenen Straßen sicher zu fahren. Trainiere häufiger und behalte zu Beginn die Ruhe.

Tipp neun. Klebe Dir das Schild „Fahranfänger“ in die Heckscheibe.

Zögere nicht, das Ausrufezeichen an der Heckscheibe des Fahrzeugs anzubringen. Diese Bezeichnung erspart Dir in vielen Fällen unnötige Signale hinter Dir, da Du die Fahrer in Deiner Umgebung davor warnst, dass Du noch nicht genügend Fahrerfahrungen hast.

Fahranfänger - Quelle : Isecur
Fahranfänger – Quelle : Isecur

Tipp zehn. Denk positiv! ?

Psychologen sagen, dass Gedanken Dich beeinflussen können. Wenn Du die ganze Zeit über etwas Schlechtes nachdenkst, wird es auch eintreten. Setze Dich hinter das Lenkrad, denke nur an etwas Gutes, höre Deine Lieblingsmusik (nur nicht zu laut) und achte auf die Straße. Gute Gedanken verdrängen schreckliche Bilder und die Reise hört auf, beängstigend zu sein. Sobald Du das Gefühl hast, dass Du nervös wirst, atme zwei- oder dreimal tief ein und aus. Dies hilft Dich, sich zu entspannen und Stress abzubauen. Die Reise wird Dir so Spaß machen.

Denk positiv!
Denk positiv! – Quelle : Giphy

Tipp elf. Kontaktiere ClickClickDrive!

Wenn Du Dich nach all diesen Tipps immer noch nicht sicher fühlst, wende Dich an uns, und wir helfen Dir, eine Fahrschule für Auffrischungskurse zu finden. Um eine geeignete Fahrschule in Deiner Stadt oder Region zu finden, nutze unsere Suchmaschine, oder lass Dich von unseren Experten ausführlich beraten.
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Fahr mit Freude!

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