Lukas W.
7. August 2025
Vergessen zu werden ist bei Smile inklusive. Wenn du dich schon immer mal fühlen wolltest wie ein alter Kassenzettel hinterm Kühlschrank – willkommen bei der Fahrschule Smile! Anfang letzten Jahres wollte ich voller Motivation gleich zwei Führerscheine machen: LKW und Motorrad. Theorie lief gut, Prüfung bestanden – und dann begann das große Warten. Keine Rückmeldung. Monate vergingen. Auf Nachfrage hieß es immer wieder nur: „Der Fahrlehrer meldet sich schon, wenn du dran bist.“ Spoiler: Hat er nicht. Im August (also 5 Monate später) wagte ich es nochmal, höflich nachzufragen – Antwort: „Er arbeitet seine alten Prüflinge ab.“ Alles klar, dachte ich, dann halt nächstes Jahr. Blöd nur, dass mir niemand gesagt hat, dass die Theorieprüfung irgendwann verfällt. Stattdessen kam irgendwann kommentarlos Geld vom TÜV zurück. Auf Nachfrage: „Ja, ist halt verfallen, musst nochmal machen.“ Als ob das das Normalste der Welt wäre. Kommunikation? Leider nur in Form von Funkstille. Dann also nochmal gezahlt. Wieder niemand meldet sich. Erst als ich wieder (!) nachfrage, werde ich plötzlich zur Prüfung angemeldet – diesmal erstaunlich flott. Offenbar geht’s also doch, wenn man’s nicht vergisst. Ironie: Die Lern-App funktioniert natürlich nicht. Nachricht geschrieben, Antwort: „Wir sind 3 Wochen im Urlaub.“ Super Timing. Übrigens war’s nicht das erste Mal, dass mit der App was nicht geht – schon letztes Jahr hat man „aus Versehen“ die Motorradfragen nicht freigeschaltet. Natürlich erst nach meiner Nachfrage gemerkt. Ich hab wirklich das Gefühl, hier wird man regelmäßig vergessen. Wäre fast schon lustig, wenn’s nicht so teuer wäre. Apropos teuer: Jetzt soll ich für die Motorrad-Sache auch noch draufzahlen, obwohl der Grund das schlechte Management war? Muss nicht sein. Immerhin ein Lichtblick: Der LKW-Fahrlehrer. Cooler Typ, richtig motiviert, weiß was er tut – dafür gibt’s den einen Stern. Sympathisch, kompetent, macht Spaß mit ihm. Aber der Rest? Eine Mischung aus Chaos, Desinteresse und völliger Planlosigkeit. Und der Motorradfahrlehrer, der großspurig meinte „Meldet euch nicht, ich meld mich schon“, scheint genau das wörtlich zu nehmen – vermutlich bis heute nicht gemerkt, dass ich existiere. Fazit: Wer gerne selbst nachfragt, gerne mehrfach zahlt und dabei trainieren will, nicht die Geduld zu verlieren – Smile ist euer Place to be. Alle anderen: Augen auf bei der Fahrschulwahl.



