Künstliche Intelligenz – präsent in immer mehr Bereichen

Europäischer KI-Führerschein - Wegbereiter für die künstliche Intelligenz Quelle : Unsplash
Europäischer KI-Führerschein - Wegbereiter für die künstliche Intelligenz Quelle : Unsplash

Die Künstliche Intelligenz nimmt immer mehr Bereiche unseres Lebens ein. So hat sich die mit KI bezeichnete Automatisierung in der Industrie bereits einen Namen gemacht. Roboter und vollautomatische Produktionsprozesse übernehmen die Aufgaben, die vor Jahren noch von menschlicher Hand durchgeführt werden mussten. Mittlerweile hat die Künstliche Intelligenz auch in unserem Alltag Einzug gehalten. Moderne Smartphones sind zunehmend mit künstlicher Intelligenz ausgestattet und wissen bereits beim Betrachten des Displays, was wir möchten. Im Haushalt hat das Smarthome-System Einzug gehalten. Mit diesen Systemen können Elemente wie die Beleuchtungsanlage, die Heizung oder die Rollos gesteuert werden. Intelligente Kaffeemaschinen bereiten einen frischen Kaffee, wenn du von der Arbeit kommst, und Prototypen moderner Kühlschränke bestellen die Lebensmittel automatisch, die du entnommen hast. Die Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende. Das Gegenteil ist der Fall, denn sie steckt eher noch in den Kinderschuhen. Neue internationale Projekte, die in den USA und in Europa gemeinsam entwickelt und getestet werden, betreffen das autonome Fahren. Selbstfahrende Autos sollen einen höheren Komfort bieten, aber auch die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Um all diese Techniken zu beherrschen, wurde in der EU ein neuer Führerschein eingeführt. Der KI-Führerschein soll helfen, die neuen Techniken zu verstehen und sich in diese hineinzufühlen. Ziel ist es, die Techniken so zu beherrschen, dass sie zum Vorteil genutzt werden können. Der KI-Führerschein soll den Weg zu einem optimalen Verständnis der modernen Technik ebnen.

Mangel an Fachkräften begegnen

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern Europas gibt es einen eklatanten Fachkräftemangel. In vielen Bereichen wird kein Nachwuchs mehr ausgebildet, weil schlicht und einfach die Bewerbungen fehlen. Ältere Fachkräfte haben oftmals in anderen Bereichen gearbeitet und sind für die modernen Maschinen und Anlagen nicht ausgebildet. Auch diesem Phänomen will der KI-Führerschein entgegenwirken. Es soll sichergestellt werden, dass die modernen Anlagen künftig von vielen Arbeitskräften bedient werden können. Dazu ist es notwendig, ein breites technisches Verständnis zu vermitteln.
Europäischer KI-Führerschein - Wegbereiter für die künstliche Intelligenz Quelle : Unsplash
Europäischer KI-Führerschein – Wegbereiter für die künstliche Intelligenz
Quelle : Unsplash
Der KI-Führerschein basiert auf einem Ausbildungs- und Zertifizierungssystem, welches von der ungarischen Szechenyi Istvan-Universität entwickelt und bereitgestellt wurde. Dieses System bildet die Grundlage für die europaweit einheitliche Ausbildung. Das Zertifikat, das nach dem Bestehen des KI-Führerscheins ausgehändigt wird, hat in allen europäischen Ländern Relevanz. So wird das länderübergreifende Arbeiten gefördert, was hilfreich ist, wenn Fachkräfte nicht in ihrem Heimatland, sondern in einem anderen Land der EU arbeiten möchten.

Modulares Ausbildungssystem für den erfolgreichen Abschluss

Die Ausbildung wurde auf Basis von EDLRIS entwickelt. Dabei handelt es sich um die Abkürzung für die „European Driving License for Robots and Intelligent Systems“. Dieser sogenannte Computerführerschein basiert auf einem modularen System, das sich in der Praxis bewährt hat. Verschiedene Module bauen aufeinander auf und bieten ein breites und fundiertes Wissen, das in vielen technischen Bereichen angewendet werden kann. Aufgrund des großen Erfolges beim Erwerb des Computerführerscheins wurde das modulare System auch auf den KI-Führerschein übertragen. Die Entwickler versprechen sich von diesem System einen ebenso großen Erfolg und hoffen auf eine breite Resonanz beim Erwerb des KI-Führerscheins. Die Nachfrage nach der Einführung der Führerscheinausbildung für die Künstliche Intelligenz ist mehr als zufriedenstellend. Derzeit werden die Kurse von der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) und der John von Neumann Computer Society Ungarn zertifiziert. Nicht nur die Lernenden, sondern auch die Lehrenden benötigen eine Zertifizierung, um die entsprechenden Module vermitteln zu dürfen. Nach dem sehr guten Einstieg versprechen sich die Verantwortlichen eine hohe Frequenz der Annahme dieser Zertifizierung. Je mehr Menschen im Besitz eines KI-Führerscheins sind, desto schneller lässt sich der Fortschritt vorantreiben. Da künftig noch mehr Bereiche von der Künstlichen Intelligenz erschlossen werden, ist es wichtig, in diesem Bereich Kenntnisse zu erwerben, die über die Grundlagen weit hinaus gehen. Komplexe Systeme lassen sich nur mit den notwendigen Grundkenntnissen beherrschen. Somit liefert der KI-Führerschein die beste Grundlage, um im privaten und im beruflichen Bereich die heutigen und zukünftigen Systeme optimal beherrschen zu können.

Künstliche Intelligenz – die Bereiche sind bereits erschlossen

Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz schreitet rasant voran. Vorreiter war die Industrie. Produktionsabläufe wurden automatisiert, um den Arbeitsalltag für die Beschäftigten zu erleichtern und die Produktionsprozesse zu optimieren. Mittlerweile hat die Künstliche Intelligenz in vielen weiteren Bereichen Einzug gehalten:

  • Medizin
  • Lehre und Ausbildung
  • Handwerk
  • Pflege
  • Smart Home System im privaten Bereich

Im Straßenverkehr schreitet die Entwicklung voran. Tesla und Waymo haben bereits autonome Fahrzeuge getestet. Dabei ist eine 100prozentige Übernahme aller Aufgaben des Fahrzeugführers aber noch nicht gewährleistet. Bislang ist ein Eingreifen des Fahrzeugführers nach wie vor notwendig.

Künstliche Intelligenz im Straßenverkehr

Ein Bereich, der bislang noch nicht von der Künstlichen Intelligenz erschlossen wurde, ist der Straßenverkehr. Bislang gibt es noch keine Straßenzulassungen für Fahrzeuge, die autonom fahren. Dennoch ist die Entwicklung bereits weit fortgeschritten. Verschiedene Hersteller von Automobilen haben auf Messen und Ausstellungen bereits Prototypen vorgestellt. Im Süden Deutschlands gibt es bereits eine Teststrecke, auf der autonom fahrende Fahrzeuge geprüft werden. Dem autonomen Fahren gehört die Zukunft. Dies betrifft nicht nur die individuelle Nutzung von Pkws. In anderen Bereichen werden Flugtaxis und führerlose Züge getestet. Bei der Entwicklung geht es nicht nur um Bequemlichkeit oder gar den Abbau von Arbeitsplätzen. Ein wichtiges Ziel der Entwicklung ist die Erhöhung der Sicherheit. Vergleicht man die Unfälle im Straßenverkehr mit denen auf der Schiene, auf dem Wasser oder im Luftverkehr, sterben jährlich auf den Straßen die meisten Menschen. Mit dem autonomen Fahren soll der Risikofaktor Mensch ausgeschaltet werden. Gleichermaßen wird das Führen eines Fahrzeugs vor allem auf langen Strecken sehr viel angenehmer. Der Fahrer muss sich nicht mehr so stark konzentrieren. Er kann die Steuerung des Fahrzeugs an die Technik abgeben und sich so entspannt zum Ziel bringen lassen, wie es heute nur im Zug oder im Flugzeug möglich ist. Die Einheit von erhöhtem Reisekomfort und erhöhter Sicherheit soll mit dem autonomen Fahren geschaffen werden. Ziel ist es, die ersten Fahrzeuge in einigen Jahren zur Serienreife zu bringen. Voraussetzung ist jedoch, dass nicht nur die Technik, sondern auch die Straßen für das autonome Fahren vorbereitet werden.

Assistenten als Vorreiter für das autonome Fahren

Seit Jahren sind moderne Fahrzeuge mit Assistenten ausgestattet, die für das autonome Fahren wegweisend sind. Dazu gehört das Navigationssystem, das den Fahrer zum gewünschten Ziel leitet. Ein Fahrspurassistent sorgt dafür, dass das Fahrzeug auf der Straße gehalten wird. Bremsassistenten achten auf den Abstand zum Vordermann und führen, wenn notwendig, eine automatische Bremsung durch. Es gibt Abbiege Assistenten, die überprüfen, ob es in der Kurve kein Hindernis gibt. Derartige Assistenten bilden die Grundlage für das autonome Fahren. Wenn es den Entwicklern in einigen Jahren gelingt, die Systeme so zu modifizieren, dass ein menschliches Eingreifen nicht mehr notwendig ist, wird das autonome Fahren zur Realität werden. Die meisten Unfälle im Straßenverkehr sind nachweislich auf menschliches Versagen oder menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Wenn künstliche Intelligenz das Fahrzeug steuert, wird der Faktor Mensch ausgeschaltet und die Straße werden sicherer. Für die Insassen bedeutet dies, dass sie in ihrem Fahrzeug entspannt zum Ziel kommen. Sogar der Fahrzeugführer darf sich während der Reise in eine interessante Lektüre vertiefen.

Europäischer KI-Führerschein und das autonome Fahren

Der Europäische KI-Führerschein und das autonome Fahren stehen in einem engen Zusammenhang. Mit dem Erwerb des Führerscheins bekommst du ein tiefes Verständnis für die Funktionsweise der Künstlichen Intelligenz. Du lernst, sie zu beherrschen. Dies ist von Nutzen, wenn du eines Tages in einem autonomen Fahrzeug unterwegs sein möchtest. Ziel ist es, dass du verstehst, wie die Technik in dem Fahrzeug funktioniert. Es wird immer mal wieder nötig sein, dass du als Fahrer in die Technik eingreifen musst. Dies funktioniert aber nur, wenn du die Abläufe verinnerlicht hast. Auch wenn das Auto eines Tages autonom fahren wird, soll es dich nicht beherrschen. Du sollst das Fahrzeug beherrschen. Dies ist der wichtigste Aspekt, damit die Künstliche Intelligenz in ihrer Gesamtheit beherrschbar bleibt. Andernfalls würde die Gefahr bestehen, dass die vom Menschen entwickelte Technik eines Tages durch den Menschen nicht mehr bewältigt werden kann. Der europäische KI-Führerschein soll einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass dies niemals eintritt. Nicht auf der Straße, und auch nicht in den anderen Bereichen, in denen die Künstliche Intelligenz schon heute wichtige Aufgaben des Menschen übernommen hat.

Fragen zum Führerschein – wir geben die Antworten

Auf Clickcklickdrive.de findest du viele Infos rund um den Führerschein und die Zukunft des autonomen Fahrens. Kontaktiere uns im Chat oder per Mail, oder rufe uns unter 030 – 568 37 631. Für die Beantwortung aller Fragen sind wir gern für dich da.

Mehr lesen
Formel E: Saison 2019–2020